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In die Apotheke statt zur Hausärztin?
Ärzte und Apotheker kämpften in letzter Zeit heftig darum, wer Medikamente verkaufen darf. Heute nun wurde ein Pilotprojekt angekündigt, bei dem Apotheken die Funktion einer Erstanlaufstelle in der medizinischen Grundversorgung übernehmen. Möglich macht das die Telemedizin, die Zuschaltung von Ärztinnen und Ärzten per Video. Handelt es sich dabei um ein geschickten Schachzug der in die Defensive geratenen Apotheker, um eine Sparübung oder um eine echte Innovation im Interesse der Patienten?
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Ausgabe
Soziale Medizin 1.11: Zwang und Psychiatrie
Ausgabe 1.11 ist Anfang Februar 2011 erschienen. Schwerpunktthemen sind Medikamente gegen Krebs, Integration und geistige Behinderung, Zwang und Psychiatrie sowie ein grosses Interview über Managed Care und die Volksinitiative für eine Einheitskrankenkasse. Unter dem Link Archiv können Sie sich neuerdings die letzten Ausgaben der Sozialen Medizin als E-Paper ansehen, einschliesslich Ausgabe 1.11.
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Krankenversicherung
Die Front der Krankenkassen gerät in Bewegung. Drei grosse Marktleader treten neuerdings als Sonderallianz ausserhalb des Dachverbands santésuisse auf. Letzte ...
Für Patienten mit schmalem Budget würde die freie Arztwahl zum unerschwinglichen Luxus und die Budgetmitverantwortung wäre ein Anreiz zur Unterversorgung. ...
Wieviel soll die Gesellschaft für ein Lebensjahr zahlen? Mit diesem Titel hat der freisinnige Nationalrat und Arzt Ignazio Cassis einem ...
Bisher waren es vor allem die Konsumenten- und Patientenschützer, welche die hohen Forschungskosten der Pharmaindustrie in Frage stellten. Nun äussern aber plötzlich die Finanzinvestoren Zweifel daran. Big Pharma steht offensichtlich unter Preisdruck und muss neue Geschäftsmodelle entwickeln. Ob dabei den öffentlichen Interessen mehr Nachachtung verschafft werden kann, ist einem interessante Frage.
Ärzte und Apotheker kämpften in letzter Zeit heftig darum, wer Medikamente verkaufen darf. Heute nun wurde ein Pilotprojekt angekündigt, bei dem Apotheken die Funktion einer Erstanlaufstelle in der medizinischen Grundversorgung übernehmen. Möglich macht das die Telemedizin, die Zuschaltung von Ärztinnen und Ärzten per Video. Handelt es sich dabei um ein geschickten Schachzug der in die Defensive geratenen Apotheker, um eine Sparübung oder um eine echte Innovation im Interesse der Patienten?
Im Film ‘A Dangerous Method’, der in der Schweiz jetzt gezeigt wird, sieht man den jungen Psychiater C.G. Jung an der Arbeit in der Klinik Burghölzli. Er nimmt die 18-jährige Sabina Spielrein nach der neuen Freudschen Gesprächstherapie in die Kur. Jung verliebt sich in die junge, schöne Frau. Zweispältig ist auch die politische Haltung von Jung gegenüber dem Nationalsozialismus und Faschismus.